Inneres Lächeln

Aus dem stillen Qigong kommt eine Übung, die zwar einfach aber trotzdem ziemlich wirkungsvoll ist: das innere Lächeln.

 

Eine positive Grundstimmung wirkt sich vorteilhaft auf Körperfunktionen aus und kann Heilungsprozesse beschleunigen. Einfach mal Lächeln, die Mundwinkel oben halten und schauen, was passiert. Die körpereigene Chemie wird auf "gute Laune" umgestellt, selbst wenn einem zuvor nicht danach war. Beim inneren Lächeln wird dieses Prinzip ausgebaut und dazu genutzt, nicht nur das allgemeine Befinden zu heben, sondern ganz direkt bestimmte Bereiche im Körper anzusteuern. Das Ziel ist, diese Regionen zu harmonisieren und mit guter Energie zu versorgen. Die damit einhergehende Entspannung ist eine durchaus erwünschte Nebenwirkung.

 

Und so geht's: Alles, was man dazu braucht, ist ein wenig Zeit und Ruhe. Man nimmt eine entspannte Haltung ein (bzw. eine Ausgangsstellung aus dem Qigong oder Taiji), schließt die Augen und stellt sich ein Lächeln vor, das sich zwar zwischen den Ohren breit macht, aber aus dem Herzen kommt. Die Mundwinkel können dabei nach oben wandern, müssen aber nicht. Wichtig ist die Vorstellung des Lächelns, welches ein wohliges, warmes Gefühl erzeugt. Dieses Lächeln mit samt dem durch und durch positiven Gefühl lässt sich nun auf die Reise durch den Körper schicken, aufmunternd und unterstützend dahin, wo es Not tut, und dankbar dahin, wo alles rund läuft. Zum Schluss der Übung die Augen wieder öffnen und mit einem tiefen Atemzug die Übung beenden.

 

Das innere Lächeln kann ohne weiteres jeden Tag geübt werden. Denn wie Charlie Chaplin schon gesagt hat: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“