Behandlung

Praxis

Die Behandlung erfolgt nach den Grundlagen der chinesischen Medizin. Der Diagnosestellung geht eine ausführliche Anamnese voraus. Danach beginnt die Therapie, die sich an den fünf Säulen der chinesischen Medizin orientiert. Die Auswahl der Therapiebausteine erfolgt in Absprache zwischen Therapeut und Patient.

 

Ein Behandlungszyklus besteht aus ca. 10 Behandlungen, die meist im wöchentlichen Abstand erfolgen. Je akuter ein Krankheitszustand ist, desto kürzer ist der Abstand zwischen den Sitzungen. Eine Behandlung dauert in der Regel 45-60 Minuten.

 

 

Diagnose & Therapie

Zu Beginn einer Behandlung steht eine Anamnese. Diese besteht aus einer ausführlichen Befragung, Betrachtung und Untersuchung, Puls- und Zungendiagnose. Bei der Pulsdiagnose wird der Puls an sechs verschiedenen Stellen und auf drei unterschiedlichen Ebenen gemessen.  Während der Puls über den Zustand während des Messens informiert, gibt die Zunge die Situation der letzten Stunden oder Tage wieder.

 

Bei der Anamnese und Diagnosestellung wird die Grundlage für die Therapieauswahl und die Dauer der Therapie gelegt. Dieses Erstgespräch dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden.

 

Nach Diagnosestellung werden die in Frage kommenden Therapiebausteine aus den fünf Säulen der chinesischen Medizin zusammengestellt: Akupunktur, Phytotherapie, Diätetik, Massage (Tuina) und Qigong-Übungen. Während in Europa die Akupunktur die bekannteste Therapieform ist, nehmen im Herkunftsland der TCM die Phytotherapie und vor allem die Diätetik den größten Raum bei Behandlungen ein.